Trigger und negative Glaubenssätze auflösen
Im Coaching schauen wir gemeinsam, welche Glaubenssätze und Trigger dich belasten und gehen diese ganzheitlich in der Hypnose an.
Belastende Gefühle werden in der Hypnose intensiv gespürt und dadurch zugrundeliegende Glaubenssätze aufgelöst.
In wenigen Wochen bist du einschränkende Glaubenssätze und Trigger los und gehst mit neuer Freiheit durch dein Leben.






Online-Praxis
für Auflösende Hypnose nach Floris Weber,
eine der schnellsten und nachhaltigsten Methoden, um negative Glaubenssätze und emotionale Trigger vollständig aufzulösen.
Wie würde dein Leben aussehen, wenn dich nichts mehr zurückhält?


Über mich
Hallo,
ich bin Frederik Unruh, Hypnose Coach für Auflösende Hypnose nach Floris Weber.
Auch ich trug Glaubenssätze in mir, die mich im Leben gebremst haben. Glaubenssätze wie "Ich muss allen gerecht werden." oder "Ich darf keine Fehler machen." brachten mich eine Weile im Job voran, blockierten mich später jedoch. Mein People-Pleasing verhinderte, dass ich mich traute, meinen eigenen Charakter zu zeigen. Dadurch war ich dauerhaft leicht gehemmt in der eigenen Ausdrucksweise. Zusätzlich sorgte mein Perfektionismus zu einem erhöhten Stressniveau, welches in der Form eigentlich gar nicht nötig war und mich sogar so sehr belastete, dass ich Konzentrationsaussetzer hatte.
Im Rahmen meiner Hypnoseausbildung konnte ich diese Glaubenssätze ablegen und dadurch eine Persönlichkeitsentwicklung erfahren, die viele positive Effekte mit sich brachte und auch fortan mit sich bringt. Seitdem kann ich stressfreier durch den Alltag gehen, schlafe besser und habe eine gesündere Einstellung der Arbeit gegenüber.
Solltest du dich hierin wiederfinden, klicke gerne auf den folgenden Button.
Möchtest du mehr über Glaubenssätze und darauf basierende, emotionale Trigger erfahren, lies einfach weiter.


"Ob du glaubst, du kannst es, oder du kannst es nicht. Du hast immer Recht." Henry Ford
Was sind Glaubenssätze?
Glaubenssätze sind tief verwurzelte Überzeugungen über uns selbst, andere Menschen und die Welt. Sie wirken wie eine innere Brille, durch die wir unsere Realität interpretieren. Oft sind sie uns nicht bewusst, beeinflussen aber maßgeblich unser Denken, Fühlen und Handeln. Typische negative Glaubenssätze sind zum Beispiel:
„Ich bin nicht gut genug.“
„Ich darf keine Fehler machen.“
„Erfolg ist nur für andere möglich.“
Diese Überzeugungen steuern unsere Gedanken, unseren inneren Dialog und dadurch unser Verhalten und können uns in unserer persönlichen Entwicklung stark einschränken. Vielleicht hast du schonmal vom inneren Kritiker gehört. Die Aussagen des inneren Kritikers können einen sehr klein halten und zu starken Selbstzweifeln führen. Daraus entstehen häufig Unsicherheiten, die uns anders handeln lassen als wir es von uns wünschen würden.
Glaubenssätze entstehen meist in der Kindheit und werden durch Erziehung, soziale Prägung und persönliche Erfahrungen gebildet. Lob, Kritik, Erwartungen oder wiederkehrende Erlebnisse formen unser Selbstbild und unser Weltverständnis.
Ein Kind, das oft hört: „Du bist so ungeschickt!“, könnte den Glaubenssatz entwickeln: „Ich kann nichts richtig machen.“ Ein anderer Mensch, der in einer unterstützenden Umgebung aufwächst, könnte hingegen den Glaubenssatz entwickeln: „Ich kann alles schaffen, wenn ich es versuche.“
Da viele dieser Prägungen in unserem Unterbewusstsein gespeichert werden, wirken sie oft automatisch und beeinflussen unser Leben, ohne dass wir uns ihrer bewusst sind.
Glaubenssätze sind nicht per se negativ. Sie helfen uns, die Welt zu strukturieren und schnelle Entscheidungen zu treffen. Sie geben uns Orientierung und Sicherheit. Positive Glaubenssätze wie „Ich bin wertvoll“ oder „Ich finde immer eine Lösung“ können uns Selbstvertrauen geben und uns dabei unterstützen, Herausforderungen zu meistern.
Auch scheinbar negative Glaubenssätze hatten ursprünglich eine Schutzfunktion. Wer zum Beispiel als Kind gelernt hat „Ich muss perfekt sein, um geliebt zu werden“, hat sich möglicherweise angepasst, um Konflikte zu vermeiden. Doch was damals ein Überlebensmechanismus war, kann uns als Erwachsene unnötig begrenzen.
Was sind emotionale Trigger?
Emotionale Trigger sind Reize – also Worte, Verhaltensweisen, Situationen oder auch Gedanken – die in einer Person eine starke emotionale Reaktion auslösen. Diese Reaktionen sind oft unverhältnismäßig intensiv im Verhältnis zur aktuellen Situation, weil sie unbewusste, meist tief verwurzelte Erfahrungen oder Überzeugungen aktivieren.
Ein emotionaler Trigger ist wie ein innerer „Alarmknopf“, der gedrückt wird, wenn etwas gesagt oder getan wird, das eine schmerzhafte oder unangenehme Erinnerung, Angst oder Unsicherheit berührt. Die Reaktion darauf kann Wut, Trauer, Scham, Angst oder Rückzug sein.
Beispiele:
Jemand kritisiert dich, und du fühlst dich sofort abgelehnt oder wertlos.
Du wirst ignoriert und reagierst mit intensiver Wut oder Angst davor, nicht wichtig zu sein.
Emotionale Trigger stehen in engem Zusammenhang mit den inneren Glaubenssätzen. Wenn ein emotionaler Trigger eine Situation berührt, die mit einem negativen Glaubenssatz verknüpft ist, reagiert unser System sofort emotional. Es ist, als ob der Trigger diesen Glaubenssatz bestätigt.
Ein Beispiel dafür: Du hast den Glaubenssatz „Ich bin nicht gut genug.“ in dir verankert.
Dein Chef triggert den Glaubenssatz durch einen scheinbar harmlosen Satz wie "Da hättest du etwas genauer dran arbeiten können.". Daraufhin fühlst du dich angegriffen und reagierst mit Scham, Rückzug und innerer Selbstverurteilung oder auch Wut.


Damit du dir einen Überblick über die Vielfältigkeit von negativen Glaubenssätzen verschaffen kannst, habe ich außerdem hier eine Liste mit 100 Beispielen für dich:
Wenn du wissen willst, wie umfangreich die Auswirkungen von Glaubenssätzen in unser aller Leben sein können, lies einfach weiter. Solltest du bereits jetzt wissen, dass dich Glaubenssätze oder Trigger in deinem Leben zurückhalten, klicke einfach auf den folgenden Link, um ein kostenloses Erstgespräch anzufragen.


"Du bist nicht deine Vergangenheit. Du bist die Möglichkeiten und Entscheidungen, die du jetzt triffst."
Oprah Winfrey
Welche Auswirkungen haben Glaubenssätze?
So individuell und unterschiedlich wie Glaubenssätze selbst sind, so individuell sind auch ihre Auswirkungen. Dennoch gibt es einige typische Beispiele und Themengebiete, wie auch anhand der Liste mit 100 Glaubenssatz-Beispielen erkennbar ist. Um dir zu verdeutlichen, wie verheerend unbewusste und unaufgelöste Glaubenssätze sein können, möchte ich dir einige Beispiele erläutern:








1. Selbstwert und Erfolg: Jemand mit dem Glaubenssatz "Ich bin dumm." oder "Meine Arbeit ist nichts wert." traut sich kaum etwas zu und bleibt sein Leben lang deutlich hinter seinem Potenzial. Statt für sich und seine Leistung einzustehen und vielleicht mehr Geld oder eine Beförderung zu verlangen, macht sich die Person klein und denkt, ihre Arbeit sei nichts wert, weil sie ja dumm sei. Entstanden mag dies sein, weil es eine Phase dummer Entscheidungen oder Taten in der Kindheit gab und die Eltern dem Kind dies einprägten. Doch heute kann dies längst überholt sein und die Person trägt trotzdem noch unterbewusst den Satz mit sich herum.
3. Lebensweg: Trägt jemand einen Satz wie bspw. "Ich bin nicht kreativ genug für meinen Traumjob.", "Ich bin zu alt, um nochmal neu anzufangen." oder "Ich muss die Erwartungen meiner Familie erfüllen." in sich, kann dies enorme Auswirkungen auf zukunftsweisende Entscheidungen im Leben haben. Die Person traut sich selbst nicht zu, Designer zu werden, hat Angst davor, mit 50 Jahren ein Psychologiestudium zu beginnen, was immer ihr Traum war, oder studierte nach dem Abi Medizin, weil die Familie dies so wollte. Dass diese Person durch solche Glaubenssätze einen völlig anderen Lebensweg einschlagen als sie in ihrem Herzen spüren und dadurch potenzielle Einschränkungen ihres Glücksempfindens in Kauf nehmen, ist ihr dabei in der Regel gar nicht bewusst.
4. People-Pleasing: Glaubenssätze wie "Ich muss allen gerecht werden." oder "Ich bin für das Glück der anderen verantwortlich." können zu enormem Stress führen. Sich nicht akkurat abgrenzen zu können, führt zu einem ständigen Druck. Man kann sich nicht treiben, die Dinge auf einen zukommen lassen und bei übergriffigem Verhalten schwer "Nein" sagen. Erkennen andere, dass du ein People-Pleaser bist, läufst du Gefahr, gezielt ausgenutzt zu werden.
5. Perfektionismus: Mit typischen Sätzen wie "Ich darf keine Fehler machen.", "Ich muss alles unter Kontrolle haben." oder "Ich muss hart arbeiten, um etwas wert zu sein." gehen häufig perfektionistische Tendenzen einher. Personen, die diese in sich tragen, können dazu neigen, z.B. übermäßig lange für Aufgaben zu benötigen, bis auch der letzte Rechtschreibfehler korrigiert ist, oder nur schwer Entscheidungen treffen, bis sie wirklich jede Option inklusive sämtlicher Vor- und Nachteile abgewogen haben. Perfektionisten und People-Pleaser leiden häufig auch unter dem sogenannten Overthinking, also dem ständigen Grübeln und hinterfragen ihrer und anderer Handlungen.
Auch die Wechselwirkungen unterschiedlicher Glaubenssätze können einen heftigen Einfluss auf unser Leben haben. Aber da dies noch individuellere Themen sind, möchte ich dir drei Beispiele für das Zusammenspiel von zwei Glaubenssätzen nennen, ohne sie auszuführen. Wie das Leben einer solchen Person aussehen kann, darfst du in deinen Gedanken selbst konstruieren:
"Ich darf keine Fehler machen." und "Ich darf keine Hilfe annehmen."
"Ich muss stark sein" und "Zeige ich meine Gefühle, bin ich schwach."
"Nur durch Geld bin ich etwas wert." und "Geld verdirbt den Charakter."
Schön hieran zu erkennen ist, dass Glaubenssätze eigentlich im Gegensatz zueinander stehen und dennoch gleichzeitig auftreten können. Das kann zu einer inneren Zerrissenheit, Selbstsabotage, einem instabilen Selbstwert und einem schwierigen Umgang mit Geld führen.
Wie du siehst, haben negative Glaubenssätze einen enorm großen und äußerst individuellen Einfluss auf jeden von uns. Doch wir können daran arbeiten, die Glaubenssätze zu verändern. Wenn du wissen willst, wie das funktioniert, lies einfach weiter.
2. Beziehungsmuster: Stell dir vor, du hast im Laufe der Beziehung zu deinem Partner ab und an die Erfahrung gemacht, dass ihr unterschiedliche Perspektiven auf das gleiche Thema habt. Zum Beispiel siehst du keinen Dreck oder keine Unordnung, wo dein Partner welche sieht oder ihr diskutiert über ein Thema und erkennt nicht die Sichtweise des anderen. Dann kann sich der Satz "Er/Sie sieht es immer anders als ich." unterbewusst einprägen. In dem Fall kann es bereits zu Beginn eines Gesprächs, bei welchem eigentlich beide die gleiche Perspektive haben, dazu führen, dass nur ein falsches Wort eine Diskussion triggert, bei der man sich nicht verstanden fühlt. Solche Glaubenssätze können sehr belastend für das gemeinsame Leben sein. Noch schlimmer sind aber häufig Glaubenssätze wie "Ich bin nicht liebenswert." oder "Ich kann keinem Vertrauen." - in solchen Fällen kann es z.B. zu heftigen Eifersuchtsattacken mit ständigen Kontrollen kommen. Und das einfach nur, weil unterschwellig dieser Satz in einem herumlungert, welcher vielleicht aus einer früheren Beziehung stammt. Auch kann man durch


"Persönliches Wachstum beginnt dort, wo deine Komfortzone endet."
Neale Donald Walsch
Welche Methoden zur Auflösung von Glaubenssätzen gibt es?
Hat jemand bereits herausgefunden, dass einem Problem ein Glaubenssatz zugrunde liegt, wird die Person schnell zum Handy greifen und googeln, wie sich der Glaubenssatz beheben lässt. Dabei stößt man auf verschiedenste Möglichkeiten, um Glaubenssätze zu behandeln:
Bewusstmachung und Reflexion: Der erste Schritt ist, sich des eigenen negativen Glaubenssatzes bewusst zu werden. Fragen wie „Ist dieser Glaubenssatz wirklich wahr?“ oder „Woher kommt er?“ helfen dabei. Eine Behebung des Glaubenssatzes wird hiermit jedoch nicht erreicht.
Affirmationen: Positive, wiederholte Selbstbekräftigungen können helfen, alte Denkmuster zu ändern. Dabei wird der Glaubenssatz zu einem positiven umformuliert und immer wieder wiederholt.
Journaling: Täglich die negativen Gedanken zu notieren und zu reflektieren, soll dabei helfen, sich die negativen Glaubenssätze bewusst zu machen. Im Anschluss sollen sie häufig zu Affirmationen umformuliert und wiederholt aufgeschrieben werden.
Kognitive Umstrukturierung: Durch bewusste Gedankenkontrolle können einschränkende Überzeugungen hinterfragt und durch neue ersetzt werden. Hierfür muss zunächst die eigene Achtsamkeit, z.B. durch Meditation, trainiert werden.
EFT und Meditation: Techniken wie die Klopftechnik EFT (Emotional Freedom Technique) oder Meditation können helfen, emotionale Blockaden zu lösen. Z.B. wird die Achtsamkeit trainiert und immer wenn, einem ein Gedanke bewusst wird, der durch den negativen Glaubenssatz ausgelöst wurde, kann dieser so unterbrochen werden. Auf Dauer kann dies dazu führen, dass sich die Häufigkeit jener Gedanken reduziert.
Hypnose: Eine besonders effektive Methode, da sie in einem Trance-Zustand direkt mit dem Unterbewusstsein arbeitet und tiefsitzende Muster auflösen kann.
Welche Methoden führen zu nachhaltiger Veränderung?
Viele Glaubenssätze sind tief im Unterbewusstsein verankert und lassen sich mit rein rationalem Denken nur schwer verändern. Genau hier setzt Hypnose an: Sie ermöglicht es, in direkten Kontakt mit dem Unterbewusstsein zu treten. Dadurch können Glaubenssätze in ihrer Ursache angegangen werden. Denn viele negative Glaubenssätze sind mit bestimmten Erlebnissen oder Gefühlen verbunden.
Durch Hypnose können diese emotionalen Blockaden intensiv gespürt und dadurch aufgelöst werden, sodass die Veränderung nicht nur oberflächlich, sondern auf einer tiefen, nachhaltigen Ebene geschieht.
Positive Affirmationen hingegen brauchen sehr lange, bis sie wirklich vom Unterbewusstsein aufgenommen werden. Überlege dir, wie häufig man sich selbst gegenüber innerlich negative Gedanken äußert. Bis man dagegen mit Affirmationen im Wachbewusstsein (ohne den Trance-Zustand) angekommen ist, muss man sehr viel Zeit aufwenden. Den negativen Glaubenssatz kann man sich wie ein stacheliges Unkraut, z.B. eine Distel vorstellen.
Wird versucht, immer wieder neue, hübsche Blumen über oder neben der Distel zu säen oder die Distel abzuschneiden, wird dies auf Dauer nicht von Erfolg gekrönt sein, denn die Distel ist bereits im Erdreich verwurzelt und kommt immer wieder an die Oberfläche. Nur, wer die Wurzel des Glaubenssatzes entfernt, wird auch die an der Oberfläche gestehenden Gedanken und Gefühle los.
Methoden wie Meditation sind in der Regel ein bisschen erfolgreicher als positive Affirmationen. Durch das Üben von Achtsamkeit werden wir auch unserer Gedanken gegenüber bewusster und können negative Gedanken unterbrechen, bevor sie voll innerlich ausgesprochen sind. Dies erfordert viel Übung und insbesondere im Alltagsstress ist die Umsetzung sehr schwierig. Gerade in Stresssituationen wird es uns kaum möglich sein, genug Achtsamkeit aufzubringen, um dann auf unseren inneren Dialog zu achten und nicht durch äußere Einflüsse getriggert zu werden.
Hypnose funktioniert hingegen ohne bewusstes Zutun. Man spürt nach der Hypnose ganz automatisch die Veränderung und darf überrascht und bewusst feststellen, wie schnell die Veränderung ganz von alleine geschieht.
Im Internet kursieren auch Selbsthypnose-Videos zur Auflösung von Glaubenssätzen. Für manche mögen diese funktionieren, doch so individuell wie die Glaubenssätze und deren Auswirkungen sind, so individuell sollte auch die Hypnose gestaltet sein, um wirklich vollständig und nachhaltig den Glaubenssatz bzw. dessen Ursache ("die Wurzel der Distel") auflösen zu können. Außerdem ist bei Hypnose-Videos niemand bei dir, der dich auf deinem Weg durch tiefgreifende, belastende Situationen begleitet. Das kann Angst einflößen und verhindern, dass das Gefühl aufgelöst wird.
Aus den hier genannten Gründen ist es am besten geeignet, negative Glaubenssätze und Trigger über Live-Hypnosen aufzulösen. Wie genau das funktioniert, erfährst du im nächsten Abschnitt.


"Wer ins Licht möchte, muss durch den Schatten gehen."
Floris Weber
Was ist Auflösende Hypnose und warum ist sie besonders effektiv, um negative Glaubenssätze aufzulösen?
Bei der klassischen Hypnoseform wird mit Suggestionen gearbeitet. Dabei gibt der Hypnotiseur vor, was der Hypnotisant tun oder fühlen soll. Auf diese Weise werden häufig nur Symptome angegangen. Zum Beispiel soll Schokolade in Zukunft nicht mehr schmecken. Manchmal wird auch versucht, die Ursache anzugehen. Wird dabei jedoch nicht ausreichend im Einklang mit dem Unterbewusstsein gearbeitet, kann es passieren, dass ein falsches Gefühl als Ursache identifiziert wird oder die Auflösung nicht vollständig geschieht.
Die Auflösende Hypnose hingegen arbeitet nahezu ohne Suggestionen und ist ursachenorientiert. Hast du ein Thema, das du auflösen möchtest, schauen wir in der Hypnose, welches Gefühl sich zu dem Thema zeigt. Dabei kann es sein, dass zunächst ein belastendes Gefühl, welches näher an der Oberfläche als die Ursache selbst liegt, aufgelöst werden möchte, bevor wir uns weiter der Ursache nähern. Zur besseren Vorstellung des Ablaufs nutze ich gerne folgende zwei Metaphern, welche auch in den nebenstehenden Bildern visualisiert werden:
Man kann sich das vorstellen wie einen Laubhaufen. Am Boden ist das eigentliche Problem, der Glaubenssatz. Doch bis wir dahin vorgedrungen sind, müssen wir Stück für Stück das Laub mit einer Schubkarre abtransportieren. Die Schubkarre stellt dabei die einzelnen Hypnosesitzungen dar.
Du kannst dir die Auflösende Hypnose auch so vorstellen, dass wir uns auf eine gemeinsame Bootsreise begeben. Wir steigen in das Boot ein und ich stoße uns vom Ufer ab. Aber wohin (zu welchen Erinnerungen, inneren Bildern, Gefühlen, etc.) uns das Unterbewusstsein treibt, können wir beide nicht genau im Vorfeld wissen. Dabei müssen wir Vertrauen haben, dass dein Unterbewusstsein am besten weiß, in welcher Reihenfolge und in welchem Tempo wir uns dem eigentlichen Thema nähern. Wir steigen zwar mit dem Grundproblem in die Hypnose ein, doch ob wir direkt dort landen oder zunächst Umwege gehen, können wir im Vorfeld nicht sicher wissen.
Spätestens nach einigen Sitzungen ist der Glaubenssatz und/oder Trigger üblicherweise aufgelöst und du kannst endlich wieder befreiter durch das Leben gehen. Während der Hypnosen kann es sein, dass die Gefühle so stark gespürt werden, dass es zu Gefühlsausbrüchen oder körperlichen Reaktionen wie Zitteranfällen oder Zuckungen kommt. Das ist Teil des Prozesses und wird unter Hypnotiseuren Abreaktion genannt. Wir müssen durch dieses intensive Spüren hindurchgehen, um die Auflösung des Gefühls und damit des Glaubenssatzes zu erreichen.
Betrachten wir die fünf Themen aus dem Abschnitt "Welche Auswirkungen können Glaubenssätze haben?", könnte die Auflösende Hypnose beispielhaft wie folgt aussehen:
Selbstwert und Erfolg: In der Hypnose spürt der Hypnotisant in den Glaubenssatz "Ich bin dumm" hinein. Dabei leitet ihn das Unterbewusstsein zu einer Situation in der Kindheit. In der Grundschule kam er mit einer Mathearbeit nach Hause und hatte kaum Punkte erreicht. Die Eltern waren sehr enttäuscht und schimpften mit ihm. Es fiel der Satz "Wie dumm muss man sein, um so eine Note zu bekommen?". Er fühlte sich ungeliebt, allein gelassen und wertlos. Beim weiteren Hineinfühlen in die Situation fließen Tränen. Nach einer Weile sieht er, wie sein jetziges Ich sein Kindheits-Ich umarmt und ihm Trost spendet. Auf einmal spürt er Liebe und die Szene wird heller. Es kommt der Satz "Ich bin genug." in ihm auf und er spürt eine Sicherheit in sich.
Beziehungsprobleme: Angenommen, der Hypnotisant leidet unter dem Glaubenssatz "Ich kann niemandem Vertrauen.", könnte sich in der Hypnose zeigen, wie er von einem ehemaligen Partner mehrfach betrogen wurde. Es kommt große Wut auf. Er fängt an zu zittern und stampft auf den Boden. Innerlich schreit er seinen Ex-Partner an und stampft noch einige Male auf den Boden. Er lässt seinen Gefühlen freien Lauf. Und nach einiger Zeit spürt er, dass er ein inneres Vertrauen in sich selbst, eine Abgrenzung zu dem damaligen Partner und einen erhöhten Selbstwert. "Ist doch sein Problem, wenn ich es ihm nicht wert bin, so sehr geliebt zu werden, dass er mir treu bleibt.", sagt der Hypnotisant. Ein Lächeln überkommt den Hypnotisant und es zeigt sich eine innere Ruhe.
Lebensweg: Ein Glaubenssatz wie "Ich bin zu alt für einen Neuanfang." kann mit dem Gefühl einhergehen, mit steigendem Alter immer weniger leisten zu können. Während der Hypnose kann sich dann z.B. zeigen, dass die Eltern in der Jugend oder im Studium erwähnten, dass man bis zum Alter von 24 Jahren ausgelernt haben und Geld verdienen muss, um ein wertvoller Bürger zu sein. Damit geht ein Gefühl von Ungerechtigkeit einher. Beim intensiven Spüren entsteht ein regelrechter Zitteranfall mit Verspannung des ganzen Körpers. Nach wenigen Minuten lösen sich die Verspannung und das Zittern wieder und es stellt sich eine angenehme, entspannende Ruhe ein.
People-Pleasing: Die meisten Glaubenssätze haben ihren Ursprung in der Kindheit. So kann es sich auch mit einem Glaubenssatz wie "Ich muss allen gerecht werden." verhalten. Es kann sich dann in der Hypnose zeigen, wie die Mutter sich gestresst hat, weil sie nach der Arbeit noch Kuchen für ein Nachbarschafts-Event gebacken und sich um die Buchhaltung als ehrenamtliche Schatzmeisterin eines Vereins gekümmert hat. Es stellt sich ein Mitgefühl der Mutter gegenüber ein und zeigt sich, dass der Glaubenssatz von der Mutter erlernt war. Dadurch kann er losgelassen werden.
Perfektionismus: "Ich darf keine Fehler machen." kann zum Beispiel mit einem strengen Vater zusammenhängen, der immer geschimpft hat, wenn der Hypnotisant als Kind sich ausprobiert hat und dabei ein Missgeschick passiert ist. Mal ist die Waschmaschine durch zu viel Waschmittel übergelaufen, ein anderes Mal ist ihm beim Spielen im Garten ein Ball durch die Scheibe geflogen und der Ärger des Vaters war groß. Der Hypnotisant sieht sich in der Trance als Kind weinend in einer Ecke. Im nächsten Moment sieht er sich selbst aus seinem Körper herausschweben, das Kinderzimmer unter ihm, dann das Haus, dann die Straße, die Stadt und die ganze Erdkugel. Es zeigt sich, wie unbedeutend all die kleinen Verletzungen in Anbetracht des gesamten Universums und der Zeit sind. In der nächsten Szene sieht er seinen Großvater, wie der mit dem Vater als Kind schimpft. Der Hypnotisant empfindet Mitleid für seinen Vater und fängt an zu weinen. Er versteht, dass sein Vater nicht anders handeln konnte. Es taucht der Satz "Ich darf Fehler machen und daraus lernen." auf und er beruhigt sich. Seitdem verspürt er ein Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten.
Ähnlich wie die hier beschriebenen Fälle liefen tatsächlich Hypnosen ab, die ich begleiten durfte. Der Ablauf ist immer ähnlich und dennoch höchst individuell: Wir schauen, welche Gefühle und Situationen mit dem Glaubenssatz zusammenhängen, spüren diese intensiv und erreichen dadurch eine Auflösung. Der Weg aus dem Schmerz führt durch den Schmerz. Aber was sich tatsächlich in der Hypnose zeigt, ist bei jeder Person so unterschiedlich wie die Erfahrungen, die wir im Laufe unserer Leben machen.
Die Auflösende Hypnose wurde von Floris Weber, Arzt und Hypnosetherapeut, entwickelt. Hier findest du eine Pressemitteilung in der Frankfurter Rundschau dazu.
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